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Über diese Route

Zeeland ist wie eine große Auster mit vielen prächtigen Perlen. Auf den „Perlenrouten“ entdecken Sie diese verborgenen Schätze. Manchmal sind sie so gut versteckt, dass man sie nur findet, wenn man gut hinschaut, zuhört oder etwas dafür tut. 

Start: Spuidamstraat 5, 4694 CK Scherpenisse
Entfernung: 4 kilometer

Wie funktionieren die Perlenrouten?
Folgen Sie der Route und erfahren Sie Wissenswertes zur Umgebung. Beantworten Sie die Fragen und sammeln Sie auf diese Weise Buchstaben. 

Beschreibung

Die Perlenrouten sind interaktive Wanderrouten. Aufgrund der Umstände sind die Perlenrouten derzeit nur in geänderter Form auf dieser Website zu finden. Nachfolgend finden Sie den Text und den Link zu begleitenden Filmen, die Sie zu relevanten Themen unterwegs anschauen können. Es stehen sowohl niederländische als auch deutsche (DU) Filme zur Verfügung. Die Videos sind für die richtige Reihenfolge nummeriert. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Rundgang!

In diesem Link findet Ihr alle videos

Scherpenisse

Kurzer Film: Intro

Scherpenisse – ein Dorf, dessen ursprüngliche Lage vom Wasser bestimmt wurde. Auch der Ursprung der umliegenden Naturschutzgebiete – Pluimpot, Scherpenissepolder und Oosterschelde – ist das Wasser. Die Kloveniersgilde fand in diesem Dorf ebenfalls ihren Ursprung und verteidigte es gegen Feinde. Hier finden Sie die Perle des Ursprungs.

Kurzer Film: Der Name

Der Name der Stadt geht auf das 13. Jahrhundert zurück. Damals befand sich hier eine Insel namens Scarpenisse. „Scherpe nisse“ bedeutet „spitze Landzunge“. Es ist möglich, dass das Dorf so zu seinem Namen kam. Vielleicht lebte hier aber auch eine Familie Scarpe, der das Land einst gehörte. Scherpenisse war jedenfalls eine von fünf Inseln, die später die Insel Tholen bilden sollten. Das Dorf entstand, als die Meerwasserrinne Pluimpot durch einen Damm vom Meer abgetrennt wurde.

Frage:

Wie hieß die Insel, die sich hier im 13. Jahrhundert befand?

Notieren Sie den zweiten Buchstaben.

Antwort: Scarpenisse

Kurzer Film: Scherpenissepolder/Pluimpot

Ursprünglich bestand Tholen aus mehreren kleinen Inseln, die durch die Eindeichung der dazwischenliegenden Wasserrinnen zusammengefügt wurden. Der Pluimpot war die letzte große Wasserrinne, die die Insel Tholen in Ost und West teilte. Nach der Flutkatastrophe von 1953 entstand durch den Bau eines Damms der Pluimpotpolder. Inzwischen ist der Pluimpot ein beeindruckendes Naturschutzgebiet. Im Süden eines anderen Polders, des Scherpenissepolders, wurde ebenfalls ein Naturschutzgebiet angelegt. Hier findet man viele seltene Vögel, darunter das Odinshühnchen, den Sumpfläufer und die Blauflügelente.

Frage:

  1. Wie hieß die letzte große Wasserrinne von Tholen?

Notieren Sie den zweiten und den siebten Buchstaben.

Antwort: Pluimpot

  1. Welcher seltene Vogel, der auf dem Scherpenissepolder zu finden ist, hat blaue Federn?
  1. Deutsch

Welche seltenen Tiere findet man in großer Zahl auf dem Scherpenissepolder?

Notieren Sie den ersten Buchstaben des deutschen Worts.

Antwort: Vögel

Text: Wasserturm

Bereits seit 1922 kann man ihn schon von Weitem erkennen, den Wasserturm von Scherpenisse. Er ist immerhin 52 Meter hoch und fasst ganze 350.000 Liter Wasser!

Frage:

In welche Straße biegen Sie ein, nachdem Sie am Wasserturm vorbeigelaufen sind?

Notieren Sie den vierten Buchstaben.

Antwort: Watertorenstraat

Frage:

Wie heißt der Pfad, der zur Schule führt?

Notieren Sie den fünften Buchstaben.

Antwort: Beginnerspad

Kurzer Film: Kunstkamer Holland Huis

1953 wurde die Insel Tholen von der Flutkatastrophe schwer getroffen. Von überall kamen Menschen zur Hilfe, auch Bauern aus der Provinz Nord-Holland nahmen sich der Insel an. Von den gesammelten Spenden blieb am Ende noch etwas Geld übrig, sodass ein Gemeinschaftshaus gebaut werden konnte: das Holland Huis. Dort befand sich der einzige große Saal auf Tholen und er wurde für die verschiedensten Anlässe genutzt. Später bekamen andere Dörfer eigene Gemeinschaftshäuser. Als auch Scherpenisse ein neues Dorfhaus bekam, sollte das Holland Huis abgerissen werden. Einige Menschen brachten jedoch Einwände dagegen vor, und so entstand die Kunstkamer Holland Huis, ein Ort für die Kunst und Kultur des Dorfes und der Insel.

Frage:

  1. Wie hieß das erste Gemeinschaftshaus, das nach der Flutkatastrophe gebaut wurde?

Notieren Sie den zehnten Buchstaben.

Antwort: Holland Huis

  1. Vor dem Haus steht eine Skulptur in vier Farben, die von oben nach unten angeordnet sind. Welche Farbe befindet sich an zweiter Stelle?

Notieren Sie den zweiten Buchstaben des deutschen Worts.

Antwort: Geel

Deutsche Antwort: Gelb

Text: Sassegrave

Früher floss hier ein kleiner Fluss namens Sassegrave. Das 2015 eröffnete Wohnservicezentrum wurde nach ihm benannt. Außerdem wurde bei der Eröffnung ein Kunstwerk enthüllt: „De Ontmoeting“ (dt.: Die Begegnung). Die Skulptur zeigt ein kleines Fohlen, das inmitten von acht gebogenen Bänken steht, die zusammen ein Wurzelwerk bilden. Das Kunstwerk zeigt die unterschiedlichen Formen und Wachstumsprozesse der Natur. Das Fohlen steht in der Mitte auf einer Kuppel und schaut, welchen der durch die Wurzeln vorgegebenen Pfade es beschreiten soll. Es ist ein schöner Ort für Jung und Alt. Man kann dort gemütlich sitzen und spielen. Vor allem aber ist es ein Ort der Begegnung.

Kurzer Film: Kloveniersgilde/Rathaus

Ursprünglich war dies das Rathaus von Scherpenisse. Es wurde 1594 im Auftrag von Maria von Oranien-Nassau, Tochter von Wilhelm I. von Oranien, errichtet. Früher hielt hier die Kutsche, die die Post von Walcheren nach Holland aufs Festland brachte. Im selben Jahr wurde die Kloveniersgilde gegründet. Sie bestand aus 56 Schützen, die alle ein großes Gewehr, eine Muskete oder ein kleines Gewehr, ein sogenanntes „roer“, bei sich trugen. Damals fürchtete die hiesige Bevölkerung einen Angriff der Spanier. Glücklicherweise kam es nie dazu und die Waffen konnten weggeschlossen werden. Die Kloveniersgilde besteht jedoch immer noch. Ihre Mitglieder treffen sich jedes Jahr im Gildesaal des Rathauses.

Frage:

  1. Welche Person gab den Bau dieses Gebäudes in Auftrag?

Notieren Sie den dritten Buchstaben ihres Vornamens.

Antwort: Maria

  1. Vor wem sollte die Kloveniersgilde das Dorf beschützen?

Notieren Sie den ersten Buchstaben des deutschen Worts.

Antwort: Spanjaarden

Deutsche Antwort: Spanier

Film: Muraltmauern

Nach der Flutkatastrophe 1906 mussten die Deiche erhöht werden, um zusätzlichen Hochwasserschutz zu gewährleisten. Aber wie? Der Ingenieur De Muralt fand eine preiswerte Lösung: Muraltmauern. Kleine Betonmauern, für deren Bau man den Deich nicht verbreitern musste. In Zeeland wurden 120 Kilometer solcher Mauern auf den Deichen an der Küste errichtet. Zur damaligen Zeit waren das ein Viertel der Gesamtlänge aller Küstendeiche! Leider erwies sich das Wasser im Jahr 1953 als stärker. Viele der Mauern wurden mittlerweile entfernt und die Mauern, die noch stehen (wie zum Beispiel an dieser Stelle), haben keine Funktion mehr.

Frage:

Welchen Beruf hatte Herr De Muralt?

Notieren Sie den dritten Buchstaben des deutschen Worts.

Antwort: Ingenieur

Text: Mühle „De Korenbloem“

Eine schöne gerade Mühle – aber das war nicht immer so. 1872 wurde die Mühle gebaut, aber sie war noch nicht einmal fertiggestellt, als sie bereits 75 cm tief in eine dicke Torfschicht einsank. Daraufhin stand „De Korenbloem“ schief. Die ganze Mühle zurechtzurücken wäre zu teuer gewesen, daher wurde nur das Dach angehoben und das obere Mauerwerk begradigt. Die Mühle sackte jedoch noch weiter ab und stand erneut schief, sodass es kaum möglich war, das Kuppeldach bzw. die Flügel in den Wind zu drehen. Die Jahre vergingen und die Mühle verfiel. Erst 2009 wurde sie umfassend restauriert. Die Mühle erhielt ein neues Fundament aus Beton und kann seitdem wieder mahlen.

Text: Seehundsafari

Nur einen Steinwurf von Scherpenisse entfernt liegt der Nationalpark Oosterschelde. Ursprünglich eine Flussmündung, aber seit dem Bau des Oosterschelde-Sturmflutwehrs im Jahr 1986 ein seichter Meeresarm. Die Oosterschelde ist salzig und ein Drittel des Gewässers fällt bei Ebbe trocken. So kann man wunderbar die Seehunde auf den Sandbänken beobachten. Dort liegen sie, faulenzen und lassen sich die Sonne auf den Pelz scheinen. Von Sint-Annaland aus kann man regelmäßig an einer Seehundsafari teilnehmen.

Frage:

Frage Deutsch:

Welcher Ort ist der Ausgangspunkt für die Seehundsafari?

Notieren Sie den zweiten Buchstaben.

Antwort: Sint-Annaland

Kurzer Film: Vliedberg Westkerke

Etwas außerhalb von Scherpenisse, im mittlerweile eingemeindeten Westkerke, befindet sich ein Berg. Es handelt sich um einen sogenannten Vliedberg. Einst gab es auf Tholen ganze zwölf, aber dieses ist das einzig übriggebliebene Exemplar. Der Berg ist sieben Meter hoch, wurde jedoch in drei Phasen gebaut. Die unterste Schicht, bis zu einem Meter über dem Meeresspiegel, wurde als Fluchthügel bei Hochwasser genutzt, als es noch keine Deiche gab, um sich vor dem Wasser zu schützen. In der zweiten Schicht wurden Holzkohle-Reste gefunden, die etwa aus dem Jahr 1025 stammen. Damals stand dort also eine einfache Burg aus Holz, eine sogenannte Motte. In der obersten Schicht fand man Backsteinreste, die wahrscheinlich von einem Steinturm stammen. So verrät der Berg in Westkerke viel über die Geschichte dieser Region.

Frage

Frage (Deutsch)

Was für Reste wurden in der zweiten Schicht des Vliedbergs entdeckt?

Notieren Sie den dritten Buchstaben des deutschen Worts.

Antwort: Holzkohle

Frage:

Frage Deutsch:

Sie laufen an einem Baum mit einem Gedicht vorbei. Wie lautet das erste Wort des niederländischen Originals?

Notieren Sie den ersten Buchstaben.

Antwort: Droomwens

Text: Kirche

Diese Kirche wurde im 15. und 16. Jahrhundert gebaut. Sie ist durchaus beeindruckend, war früher jedoch noch wesentlich größer. Es fehlte an Geld, um die Kirche in Stand zu halten, daher sind seit dem 18. Jahrhundert nur das Schiff und der Turm erhalten geblieben. Außerdem steht sie an einer ungewöhnlichen Stelle im Dorf. Nicht im Zentrum, sondern an einer weniger belebten Straße. Früher bildete die Kirche das Zentrum des Dorfes, aber 1538 ereignete sich ein großes Feuer und ein Teil des Dorfs wurde zerstört. Beim Wiederaufbau wurde beschlossen, das Dorf in Richtung des damals noch bestehenden Hafens zu verlegen.

Frage:

Wer war um 1565 Pfarrer in Scherpenisse?

Notieren Sie den zweiten Buchstaben seines Nachnamens.

Antwort: Versteeg (steht auf einem kleinen Schild an der Kirche)

Kurzer Film: Praathuisje/Hafen

Auf zahlreichen Deichen stehen sogenannte „Praathuisjes“ (dt.: Quasselbuden), in denen man sich trifft, um sich mit Blick aufs Wasser Zeit miteinander zu verbringen. Hier unten lag früher der Hafen von Scherpenisse. Im Hafen gab es auch sogenannte „Klapbanken“ („klappen“ bedeutet quatschen). Bänke, auf denen ältere Männer sich trafen, um sich zu unterhalten. Aber mit der Eindeichung der Wasserrinne Pluimpot im Jahr 1957 verschwand der Hafen. Die alten Bänke blieben, wurden jedoch in den 80er Jahren durch dieses Praathuisje ersetzt.

Sie haben das Dorf besser kennenlernt und fleißig Buchstaben gesammelt. Suchen Sie an diesem Ort das Lösungswort und finden Sie die Perle des Ursprungs. Nach erfolgreicher Suche geht es mit der nächsten Perlenroute weiter. In ganz Zeeland sind weitere Perlen versteckt! Begeben Sie sich auf die Suche, um sie alle zu finden!

Kurzer Film: Herzlichen Glückwunsch

Gut gemacht! Sie haben die Perle des Ursprungs gefunden! Sie können die Perle an dem angegebenen Ort abholen.