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Kulinarische Uberraschungen aus Zeeland

Kulinarische Überraschungen aus Zeeland

Zeeland ist eine reiche Speisekammer, was Essen angeht. Bei so vielen regionalen Produkten, traditionellen Gerichten und Michelin-Sternen ist das auch kein Wunder. Die salzigen Köstlichkeiten kommen fast direkt aus dem Meer auf Ihren Teller. Frischer geht's nicht. Aber außer den Produkten aus dem Meer gibt es hier auch andere köstliche regionale Produkte. So schmeckt Zeeland unendlich. Gut.

Meeresfrüchte

Lassen Sie Ihre Geschmacksnerven auf Hochtouren laufen, denn in Zeeland können Sie frische Meeresfrüchte genießen. Wie wäre es mit Muscheln, dem schwarzen Gold Zeelands? Oder den unvergesslichen Austern? Auch den Oosterschelde-Hummer sollten Sie unbedingt probieren, wenn Sie in Zeeland sind. Ein Besuch an eines der zeeländischen Fischerdörfer ist sehr zu empfehlen. In Yerseke, Bruinisse, Colijnsplaat und Breskens zum Beispiel sind die Fischrestaurants nicht zu übersehen. Möchten Sie mehr über die berühmtesten Meeresfrüchte Zeelands erfahren? Nachstehend stellen wir Ihnen einige von ihnen vor und machen Sie mit anderen regionalen Produkten bekannt.

muscheln

Oosterschelde-Hummer

Ein Schalentier, das man nur in Zeeland bekommt, ist der Oosterschelde-Hummer. Die Hummer in der Oosterschelde haben kaum Berührungspunkte mit Hummern aus anderen Gewässern und deshalb eine einmalige DNA. Der Oosterschelde-Hummer wurde höchstwahrscheinlich irgendwann als Larve in die Oosterschelde gespült und hat sich dort fortgepflanzt. Weshalb unterscheidet sich dieser Hummer also von anderen Hummern? Aufgrund des niedrigeren Salzgehalts und der niedrigen Wassertemperatur im Winter musste die Hummerpopulation nach dem Absterben aus einigen wenigen, sehr kräftigen Hummern, die alles überlebt hatten, wieder aufgebaut werden. Auf diese Weise hat die Oosterschelde ihren eigenen Hummer bekommen.

Die Zeit, in der er gefangen werden darf, ist kurz: vom 1. April bis Mitte Juli. Danach ist Oosterschelde-Hummer noch erhältlich, solange der gefischte Vorrat reicht. So schmeckt Zeeland knackfrisch. Gut.

Hummer aus der Oosterschelde wird im Jahr 2024 knapp, daher ist es ratsam, sich im Voraus bei dem Restaurant Ihrer Wahl nach der Verfügbarkeit zu erkundigen.

Oosterschelde-Hummer

Muscheln

Wenn man Zeeland sagt, denkt man sofort an Muscheln, nicht wahr? Köstliche, dampfende Muscheln, Natur pur. Mit etwas fein gehackter Zwiebel und Petersilie kurz kochen, einen Löffel Butter dazugeben und schon können Sie sie genießen. Dazu ein gutes Glas Weißwein oder ein frisches lokales Bier. Es ist ein farbenfrohes Bild, so ein Muscheltopf voller weißer und orangener Muscheln und dem Grün von Porree und Sellerie. Köstlich und gesund! Möchten Sie herausfinden, wie einfach es ist, Muscheln selbst zuzubereiten?

muscheln

Austern

Wenn Sie eine Auster essen, schmecken Sie das Meer. Frisch aus dem reinen Wasser der Oosterschelde sind sie am besten. Sie können hier zwischen zwei Sorten wählen: der zeeländischen wilden japanischen Auster (Creuse) und der zeeländischen flachen Auster. Wilde Austern können sowohl roh als auch gegrillt verzehrt werden. Zeeländische flache Austern haben von Natur aus einen so delikaten Geschmack, dass es schade wäre, sie unter den Grill zu legen. Deshalb werden sie fast immer roh gegessen. Gekühlt mit etwas Pfeffer und einem Spritzer Zitronensaft serviert, sind sie eine echte Delikatesse! Sie können Austern auch selbst aufzusammeln, aber fragen Sie die Einheimischen nach den besten Stellen. Jeder darf pro 24 Stunden maximal 10 Kilo Muscheln für den Eigenverbrauch sammeln.

Austern

Queller

Der Queller ist die Pflanze, die häufig die ersten kahlen Schlickflächen kolonisiert. Er erinnert an eine Art Kaktus ohne Stacheln. Queller nimmt aktiv Salzwasser auf, was ihm seinen typischen salzigen Geschmack verleiht. Nur zum Keimen benötigt er „süßes“ Regenwasser. Ein regenreiches Frühjahr bedeutet eine gute Ernte in der Zeit von Mitte Mai bis Mitte September.
Queller

Salzwiesen

Die salzigen Gemüse wachsen auf den zeeländischen Schlickflächen und Salzwiesen. Die Strand-Aster gedeiht auf höher gelegenem Marschland. Sie erinnert mit ihren länglichen Blättern an Feldsalat. Die Struktur ist fest, aber nicht zäh. Die Pflanze muss jung geerntet werden: von Mitte März bis Ende Juli.

Salzwiesen

Der zeeländische Bolus

Das zeeländische Gebäck, dass Sie nicht verpassen sollten: der Bolus, auch Jikkemiene, Stropiedroaier, Koekedraoiomme oder Drolle genannt. Ein Bolus wird aus Weißbrotteig hergestellt. Dieser wird in braunem Zucker zu einem langen Strang ausgerollt. Der Strang wird dann zu einer flachen Scheibe gedreht, die in den Ofen kommt. Praktisch jeder Bäcker in Zeeland hat Bolusse. Lesen Sie, wie Sie die leckersten Bolusse selbst backen können!

Der zeeländische Bolus

Boterbabbelaar

Zu einer Tasse Kaffee oder Tee gab es früher einen zeeländischen Boterbabbelaar (Butter-Karamellbonbon). Der Babbelaar verdankt seinen Namen der Tatsache, dass man es lange lutschte. Da man länger blieb, wurde länger geredet (auf Niederländisch babbelen). Butter, Zucker, Glukosesirup, Essig und Wasser sind die Hauptzutaten für den Babbelaar. Auf festlichen Straßenmärkten und Folkloretagen werden Babelaars hergestellt. Man findet sie auch in vielen Souvenirläden. Oder machen Sie sie selbst. Hier geht es zum Rezept!

Boterbabbelaar

Sind Sie neugierig auf die Köstlichkeiten aus Zeeland geworden?

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