Aussichtspunkt Oosterscheldekering und Gezeiten-Naturzugang

Über diesen Ort

Von diesem Aussichtspunkt aus haben Sie erneut einen beeindruckenden Blick auf die Oosterscheldekering, den größten und vielleicht spektakulärsten Teil der Deltawerke. Der Bau wurde 1986 abgeschlossen, nach der Sturmflutkatastrophe von 1953. Die Sperre sollte Zeeland und die Niederlande vor dem Meer schützen.

Ursprünglich war geplant, die Oosterschelde vollständig abzuriegeln, wie es beim Grevelingendam und Haringvlietdam geschah. Proteste von Fischern, Naturschützern und Wissenschaftlern führten jedoch zu einem Kompromiss: eine neun Kilometer lange, verschließbare Sturmflutsperre mit 65 Pfeilern und 62 Stahlschiebern. So blieb das Gezeitengebiet erhalten.

Hier kommen Wasser, Wind und Technik wunderbar zusammen. Am Horizont stehen Windräder für nachhaltige Energie, während die Sperre bei Sturm das Meerwasser zurückhalten kann. Informationstafeln und Fotos zeigen, wie das Gebiet früher aussah.

2026 wurde hier ein Gezeiten-Naturzugang realisiert, mit Informationen über Ebbe und Flut, alte Schleusentore, eine Fotowand und die „Bank von Bas“. Wer Bas war? Das erfahren Sie vor Ort.

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