Deichwächterhäuschen und Gezeitenbecken

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Am Oosterscheldeboulevard, etwa sieben Kilometer von der Oosterscheldekering entfernt, stehen zwei besondere Objekte: ein Deichwächterhäuschen und ein Gezeitenbecken.

Das Deichwächterhäuschen wurde 1925 erbaut, lange bevor es die Oosterscheldekering gab. Der Deichwächter überwachte den Zustand des Deichs, kontrollierte die Wasserstände und inspizierte die Küste, besonders bei Sturm. Es war eine wichtige, aber oft einsame Aufgabe: Seine Wachsamkeit schützte die Menschen hinter dem Deich. Das Häuschen ist das einzige noch erhaltene Deichwächterhäuschen Zeelands und dient heute als Informationspunkt des Nationalparks Oosterschelde.

An der Flutlinie steht ein Betongezeitenbecken. Bei Ebbe können Sie hineinschauen, bei Flut läuft es voll. So bekommen Sie einen Eindruck vom Unterwasserleben der Oosterschelde. Sie können dort Algen, Seetang, Seegras, Anemonen, Muscheln und Austern entdecken, aber auch Garnelen, kleine Fische und Wattwürmer.

Wo die Gezeiten früher vor allem ein Risiko darstellten, sind sie heute ein wichtiger Teil des Naturerlebnisses.

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