Pontje fietsen gezin blij

Zeeland ist das Land der gegenüberliegenden Ufer. Am liebsten möchte man stets auf die andere Seite, ohne – zu Fuß oder mit dem Fahrrad – gewaltige Umwege machen zu müssen. Das ist möglich, und zwar mit einer Fähre! In den Sommermonaten verkehren mehrere solcher kleinen Fährschiffe in der Provinz. Sie gehen einfach an Bord und genießen eine angenehme Überfahrt. Als kurzweilige Unterbrechung Ihrer Rad- oder Wandertour.

Ultimatives Urlaubsgefühl

Einst verkehrten in Zeeland mehr als einhundert Fähren. Für die Bevölkerung waren sie früher oftmals das einzige Bindeglied zwischen der heimischen Insel und dem Rest der Niederlande. Inzwischen sind die meisten Fährverbindungen überflüssig geworden, weil die Inseln heute durch ein System von Deichen, Brücken und Tunneln miteinander verbunden und somit gut erschlossen sind.

Dennoch befindet sich eine Handvoll solch kleiner Schiffe noch in Betrieb, speziell um Radfahrer und Fußgänger auf die jeweils andere Seite zu befördern. Es würde schließlich Stunden in Anspruch nehmen, auf dem Landweg das andere Ufer zu erreichen. Außerdem stellt sich bei einer solchen Überfahrt das ultimative Urlaubsgefühl ein. Lange, schnurgerade Wegstrecken und eventuellen Gegenwind können Urlauber dank der Fähren einfach links liegen lassen.

Früher

Einige Fähren, die heute noch unterwegs sind, stammen aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts. Schon damals versahen sie ihren Dienst als Fährschiff, Frachtschiff oder in beiden Funktionen. Inzwischen durchqueren diese Fähren die gesamte Provinz. Sie transportieren Urlauber zum Beispiel von Noord-Beveland nach Sint Philipsland, von Zeeuws-Vlaanderen nach Walcheren oder von Zuid-Beveland nach Tholen.

Eine eigene Route erstellen

Zwischen den Abfahrtsorten der Fähren können Sie anhand des Radwegenetzes selbst Ihre Route festlegen. Sie können sogar mehrtätige Touren zusammenstellen. Dafür empfiehlt sich der praktische Fährenführer „De gids van de Zeeuwse pontjes. Dieser enthält vielerlei Informationen wie etwa Fahrzeiten, Preise und Kontaktdaten.

Gegenwind

Erkundigen Sie sich, bevor Sie losfahren oder -gehen, nach der aktuellen Windstärke! Manche Fähren werden nämlich bei heftigem Wind vorübergehend außer Betrieb genommen. Beachten Sie darüber hinaus auch die Windrichtung. Wer einen Deichanstieg oder eine Brücke vor dem Bug hat, sollte zusehen, dass er auf diesem Streckenabschnitt Rückenwind hat. Das spart viel Kraft!

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