Was Zoutelande so besonders macht

Was Zoutelande so besonders macht

Zoutelande, das zeeländische Dorf hinter den hohen Dünen von Walcheren, ist ein äußerst beliebter Badeort. Vor allem in den Sommermonaten kommen viele Badegäste und Sonnenanbeter hierher. Zahlreiche Radfahrer und Wanderer finden über die verschiedenen Dünenwege ihren Weg nach Zoutelande. Das Dünendorf zählt zu den Küstenorten mit den meisten Sonnenstunden.

Strand

Die Strände von Zoutelande sind Richtung Süden ausgerichtet. Aufgrund dieser Lage wird die Gegend um Zoutelande auch „Zeeländische Riviera“ genannt. Ruhig, liebenswert und angenehm – so würden viele Gäste Zoutelande beschreiben. Ein herrlicher Familienbadeort. Nur eine schmale Dünenreihe und ein Deich trennen das Dorf vom Wasser: der Westerschelde. Die Dünen sind die höchsten in der Umgebung. Am Strand weht die Blaue Flagge: ein Zeichen für einen sauberen und sicheren Strand.

 

Catharinakerk

In der Dorfmitte steht die Catharinakerk aus dem 13./14. Jahrhundert. Man kann die Kirche von den Dünen und von der Strandpromenade gut erkennen. Um die Kirche herum hat sich im Laufe der Jahre das Dorf entwickelt. Mit vielen Restaurants, Geschäften, Unterkünften und Einrichtungen, die zu einem typischen Touristendorf gehören.

Bei umfangreichen Restaurierungsarbeiten wurde das Innere der Catharinakerk 2011 neu gestaltet. Zudem wurden die vom Salz angegriffenen Innen- und Außenwände neu verfugt. Anstelle von Bänken erhielt die Kirche Stühle. So kann das Gebäude für unterschiedliche Zwecke genutzt werden.

Touristenkirche

In den Sommermonaten gehen viele Gäste sonntags zum Gottesdienst in die Freilichtkirche. Die Touristenkirche St. Catharina ist eine katholische Kirche, die nach dem Zweiten Weltkrieg für die vielen Gäste in Zoutelande errichtet wurde. Die Kirche hat einen großen offenen Innenhof mit vier Bäumen, der von einer überdachten Galerie umgeben ist. Die Kirchgänger nehmen sich einen Stuhl und suchen sich damit einen Platz im Innenhof. Nur wenn es regnet, sitzen sie unter der Galerie.

Bunkermuseum

Unweit der hohen Dünen von Zoutelande liegt das Bunkermuseum. Es setzt sich aus zwei unterschiedlichen Bunkern zusammen: einer Mannschaftsunterkunft und einem Beobachtungsbunker. Sie liegen am Dünenübergang ’t Pauwtje, und vom höher gelegenen Beobachtungsbunker hat man einen herrlichen Blick über die Dünen, die zu den höchsten der Niederlande gehören.

Atlantikwall

Die Bunker liegen im Zuständigkeitsbereich der Stichting Bunkerbehoud. Diese Stiftung zum Erhalt der Bunker hat eine Reihe von Bunkern auf Walcheren eingerichtet, in denen sie sich dem Atlantikwall widmet: der Verteidigungslinie der deutschen Besatzer, die sich von Norwegen bis zu den spanischen Küsten erstreckte. Das Bunkermuseum ist vom 1. Mai bis Ende Oktober mittwochs- und sonntagsnachmittags geöffnet.

Küstenmarathon

Jedes Jahr am ersten Oktoberwochenende steht Zoutelande im Zentrum eines der größten Sportereignisse in Zeeland: des Küstenmarathons. Er ist – so hört man – der schönste und schwierigste Marathon der Niederlande. Die rund 42 Kilometer lange Strecke beginnt in Burgh-Haamstede und führt unter anderem über das Oosterschelde-Sperrwerk und die Strände von Walcheren. Der Zieleinlauf befindet sich in Zoutelande. Am Samstag findet jeweils der Marathonlauf statt, am Sonntag der Wandermarathon. Darüber hinaus gibt es auch eine Mountainbike-Fahrt alles auf derselben Strecke.

Zuschauer

Mindestens ebenso außergewöhnlich wie die Strecke selbst sind auch die Zuschauer, die in großen Zahlen zum Küstenmarathon anreisen. Überall an der Strecke und an den Stränden stehen Menschen, um die Sportler anzufeuern. Auf den letzten, schweren Kilometern ist die begeisterte Menge sicherlich nicht bedeutungslos: Getrieben von einer klatschenden, johlenden Menge ist es wohl ein ganz klein bisschen weniger schwer, sich die letzten Kilometer durch Dünen, Strand und Sand zu quälen.