Zeeland. Noch nie so. Schön.

Zeeland ist immer wieder neu. Die Lage, die Geschichte, der Charakter, die Kultur und Natur dieses Teils der Niederlande sind mit nichts zu vergleichen. Mit 650 Kilometern Küste, einmaligen Aussichten in die Ferne und auf gegenüberliegende Ufer, mit imposanten Deltawerken, kontrastreicher Natur, salzigen Spezialitäten, charakteristischen Dörfern und historischen Städten ist Zeeland immer wieder anders. Schön.

Natürlich. Schön.

Zeeland bietet Natur im Überfluss. Das Land wird vom Wasser geformt und umgekehrt. So entstehen dynamische Naturregionen, die sich ständig verändern. Es gibt hier Wälder, geschützte Polderlandschaften und die höchsten Dünen des Landes. All die nasse und trockene Natur, Salz- und Süßwasser haben eines gemeinsam: Wo immer möglich werden sie zugänglich gemacht. Für Radfahrer, Wanderer und Reiter. Die Routen sind voller Überraschungen und führen Naturfreunde an die schönsten und stillsten Orte des Inselreichs.

Historisch. Schön.

In Zeeland wurde immer hart gearbeitet. Handel und Fischfang haben viele Zeeländer reich gemacht. Man sieht es bis heute in Zeelands Innenstädten. Historische Städte mit zahlreichen Baudenkmälern. Großen Speichergebäuden und hohen Herrenhäusern. In den kleineren Straßen stehen alte Wohnhäuser, Geschäfte und Werkstätten von Mittelständlern und Handwerkern. Und in den kleinsten Straßen und Gassen wohnten die Arbeiter. Rund um die zeeländischen Innenstädte sind vielfach noch Reste von Verteidigungsanlagen aus verschiedenen Epochen erhalten geblieben. An der Küste und landeinwärts findet man lebendige Dörfer. Jedes mit seinen Eigenheiten. Und seinem Charakter. Zusammen bilden sie ein eigenes Ganzes.

Zum Schlemmen. Schön.

In einem Land am Meer wird mit salzigen Spezialitäten gekocht. Man isst Miesmuscheln, Austern, Oosterscheldehummer und Herzmuscheln. Frisch aus dem Meer landen sie auf dem Teller. Die Dichte der Sternerestaurants ist bemerkenswert. Die Küchenchefs verwerten alles, was Zeeland zu bieten hat. Aus dem Wasser und vom Land. Queller und Strand-Aster als Gemüse. Lammfleisch, das von Natur aus vorgesalzen ist, weil die Tiere auf Salzwiesen grasen. Aber Zeeland hat auch andere Regionalprodukte. Rosenkohl, Spargel, schwarze Johannisbeeren, Äpfel und Birnen, rote Früchte und braune Bohnen. Man findet sie hier, an der Quelle.

Stürmisch. Schön.

Mitunter kann es hoch hergehen an der zeeländischen Küste. Spektakuläre Herbststürme peitschen die Wellen in die Höhe. Ein überwältigender Anblick. Man breitet die Arme aus und lässt sich vom Wind vorwärtsschieben. Oder man duckt sich tief in seinen Mantel. Der Sturm pustet den Kopf frei. Ein Strandspaziergang ist immer eine gute Idee. Und wenn es anfängt zu regnen? Dann bietet ein Strandcafé Zuflucht. Hier kann man sich aufwärmen und verschnaufen.

Unvorstellbar. Schön.

Die bewegte Geschichte Zeelands lebt in der Landschaft, den historischen Gebäuden und den Ortsnamen. Aber auch in Traditionen, Veranstaltungen und Volkserzählungen von früher und heute. Die Provinz zeigt in einer großen Zahl von Museen ihre lokale Geschichte, ihre Trachten, die Landwirtschaft, Fischerei, die eigene Natur, die Flutkatastrophe und die zeeländische Kultur.

Zeeland ist eine Inspirationsquelle für Künstler. Das außergewöhnliche Licht, die verschiedenen Landschaften und das Meer. Überall in Zeeland sind Kunst und Kultur zu sehen. Kunstobjekte im Freien und Kunstwerke in Museen. Viele verschiedene Galerien bieten mit ihren Sammlungen und Ausstellungen Anregung. Kunstrouten kombinieren Natur mit Kultur. Das verleiht der Kunst eine zusätzliche Dimension. Und macht es noch schöner, sie zu betrachten. Kunst- und Kulturfreunde kommen hier voll auf ihre Kosten.

Zum Stranden. Schön.

Die Küstenlinie Zeelands ist etwa zehnmal so lang wie die belgische. Kein Wunder, dass Strandgänger und Wasserratten den Weg nach Zeeland kennen. Mit 650 Kilometern Küstenlinie, bizarr geformt, findet hier jeder zu jeder Zeit einen Strand. Auch wenn die Sonne einmal nicht so hoch am Himmel steht, sind Strand und Dünen ein Erlebnis. Wer Zeeland besucht, entdeckt es selbst: Die ausgedehnten zeeländischen Strände gehören zu den schönsten und saubersten der Niederlande.

Ohne Übertreibung. Schön.

Überall kann man sich ausleben, niemand ist im Weg. Wind, Luft, Sonne und Wasser verlocken ständig dazu, vor die Tür zu gehen. Zeeland ist eine der wasserreichsten Regionen Europas. Im Wasser, auf dem Wasser, am Wasser – überall kann man Sport treiben, auf die unterschiedlichsten Arten. Die Extremsportler haben ihr eigenes Stück Strand. Dort sieht man an windigen Tagen eine bunte Ansammlung von Kites am Himmel und Surfsegeln auf dem Wasser.

Von allen Seiten. Schön.

Zeeland ist ein Inselreich. Ein Archipel zwischen Meeresarmen. Schon immer gewesen. Früher waren es noch viel mehr Inseln. Zum Teil sind sie versunken, zum Teil mit anderen Inseln durch Polder verbunden worden. Schiffe waren lange Zeit die einzige Verbindung zwischen den zeeländischen Eilanden. Heute sind sie durch Brücken, Dämme und Tunnel miteinander verbunden.

Zeeland hat mehr Wasser als Land. Von weit verzweigten Meeresarmen bis zu kleinen Prielen, von Wasserläufen bis zur Nordsee. Das macht Zeeland zu einem Land der gegenüberliegenden Ufer. Fast überall weckt ein Stück Land in der Ferne die Neugier und lockt dazu, entdeckt zu werden. Beeindruckend. Unentdeckt. Grenzenlos. Von allen Seiten. Schön.