in West-Zeeuws-Vlaanderen

Naturschutzgebiete

West-Zeeuws-Vlaanderen besitzt drei bedeutende Naturschutzgebiete: Het Zwin, De Verdronken Zwarte Polder und Waterdunen. Im Hinterland finden sich historische Polder und Priele. Het Zwin ist ein dynamisches Naturschutzgebiet, in dem Dünen, Salzwiesen und Polder, De Zwinweide und De Slufter – ein Gezeitengebiet, in dem Salzwasser durch eine Wasserrinne in den Dünen ins Land dringen kann – gemeinsam für viel Abwechslung sorgen: nass und trocken, salzig und süß, lehmig und sandig. Die Gegend ist bekannt dafür, dass man hier 40 Millionen Jahre alte Haifischzähne finden kann. Über den Seedeich und die Strände verläuft ein Wanderweg. Die Mündung der Wasserrinne und die Strandflächen sind frei zugänglich. Die Salzwiesen nicht, dort werden aber regelmäßig Exkursionen angeboten.

Verdronken Zwarte Polder

Die Landschaft um Nieuwvliet ist bereits seit Jahrhunderten eingedeicht. Hier floss einst der Meeresarm „Het Zwarte Gat“, dessen letztes Überbleibsel der Verdronken Zwarte Polder ist. Noch immer dringt bei Flut das Meer in dieses Gebiet. Deshalb können hier Seegemüse wie Queller und Strand-Aster wachsen. Die höher gelegenen Flächen sind Dünen. In den Sträuchern am Sandweg hört man die Singvögel, die hier einen Rückzugsort gefunden haben.

Waterdunen

An der Grenze von Land und Meer, zwischen Groede und Breskens, liegt das Natur- und Erholungsgebiet Waterdunen. Aufgrund der Verbindung zur Westerschelde ist die Natur hier äußerst facettenreich. Eine Deichschleuse an der Nieuwesluis sorgt dafür, dass das Wasser der Westerschelde in dieses Gebiet herein- und auch wieder herausfließen kann. Die Kombination aus Wasser und Land, Salz- und Süßwasser, Ebbe und Flut macht das Gebiet für allerlei Vogelarten attraktiv. Zudem ist Waterdunen auch ein geeigneter Ort, um hinter dem Deich Seegemüsesorten in einem Küstenlaboratorium zu züchten – einem Experimentiergarten, in dem neue Ideen ausprobiert werden.

Sie werden sich bald an der Strandpromenade auf eine Caféterrasse setzen können, eine Kleinigkeit essen oder zwischen den Schlickflächen und Salzwiesen spazieren gehen und Vögel beobachten. In Kürze wird es auch möglich sein, hier Rad zu fahren oder zu reiten. Für beides werden Wege angelegt.

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